Donnerstag, 25. Oktober 2018

Konzepttransfer im DRK Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.

Mit dem wachsenden Bekanntwerden des Projektes !MitMischen nahm nicht nur die Nachfrage an dem Bildungs- und Beratungsangebot des Projektes innerhalb des DRK in Sachsen zu, sondern auch das Interesse anderer DRK Landesverbände. So wurde ganz konkret der Kontakt zwischen den Landesverbänden Rheinland-Pfalz und Sachsen intensiviert und ein Konzepttransfer zweier Workshops geplant. Hierbei handelt es sich um die beiden durch das Projekt entwickelten Workshops "Auf der Flucht - Was wissen wir?" und "Wie wir einander begegnen". Diese wurden am 24. und 25. Oktober 2018 in Mainz nach dem Train-the-Trainer-Ansatz an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flüchtlingssozialarbeit verschiedener Rheinland-Pfälzer und hessischer Kreisverbände vermittelt. Die Teilnehmenden lernten ausgewählte Methoden und Materialien der beiden Workshops kennen, probierten diese aus und reflektierten sie schließlich. Das Ziel war, dass die Teilnehmenden im Sinne von Multiplikatoren die Methoden selbst in der Praxis anwenden können. Dem überwiegend positiven Feedback war zu entnehmen, dass die Teilnehmenden motiviert und mit neuen Anregungen in den DRK Arbeitsalltag zurückkehrten.


Mittwoch, 17. Oktober 2018

Konzepttransfer des Planspiels „MITEINANDER – Das DRK Sachsen in (Inter-)Aktion“ erfolgreich durchgeführt




Am Freitag, dem 05.10.2018 trafen sich ca. 20 Teilnehmende in den Räumlichkeiten der evangelischen Jugendbildungsstätte in Dresden. Ziel des Tages war es das Konzept, sowie Hilfestellungen für die Spielleitung des Planspiels „MITEINANDER – Das DRK Sachsen in (Inter-)Aktion“ zu vermitteln. Das Planspiel wurde Anfang des Jahres 2018 vom Projekt !MitMischen entwickelt und beschreibt auf interaktive Weise das komplexe Hilfeleistungssystem und somit auch die verschiedenen Bereiche des DRK. Unterstützung gab es dabei von zwei Planspielexperten für die methodische Umsetzung, sowie von der Abteilung Ehrenamt/Rotkreuzdienste des DRK Landesverband Sachsen für die inhaltliche Ausrichtung. Im nächsten Schritt geht es darum, das Planspiel in die Aus- und Fortbildung des DRK zu integrieren und sich gegenseitig bei der Umsetzung zu unterstützen. Das Projekt !MitMischen steht dabei begleitend zur Seite. Mehr Informationen zum Planspiel gibt es hier.

Montag, 15. Oktober 2018


Weiterbildung der Beraterinnen und Berater von !MitMischen in Nossen 

Am Nachmittag des 21.09.2018 trafen sich wieder einige unserer Beraterinnen und Berater in der Seminarfabrik Nossen, um sich über Herausforderungen und Wirkfaktoren in den aktuellen Beratungsfällen auszutauschen.
Anschließend nahmen sie am 22.09.2018 ganztägig an einer Weiterbildung zum Thema „Visualisierungstechniken in Beratungen und Veranstaltungen“ teil. Hierzu stellte die externe Referentin Beate Wesenberg Möglichkeiten vor, wie Ergebnisse, Fragen oder Schritte in Beratungsprozessen und Veranstaltungen festgehalten werden können und wie die Beraterinnen und Berater durch ansprechende Visualisierungen Wissen, Methoden oder sonstige Inputs vermitteln können. Es gab viel Raum zum Üben, Austauschen und Nachfragen. Durch Handouts und eine umfangreiche Dokumentation wurde die Weiterbildung ergänzt, so dass die Beraterinnen und Berater umfangreiches „Werkzeug“ für ihre nächsten Beratungsfälle mitnehmen konnten.

Auch 2019 werden wieder zwei Weiterbildungen für die Beraterinnen und Berater angeboten, Themen und Termine werden in Kürze bekannt gegeben.


Freitag, 14. September 2018


Argumentations-Workshop in einer DRK Begegnungsstätte

Zum Thema „Diskriminierung im Alltag erkennen und entgegnen“ trafen sich am 07.09.2018 in der Dresdner Begegnungsstätte Johann mehrere Mitarbeitende des Kreisverbandes DRK Dresden-Stadt, die in unterschiedlichen Begegnungsstätten arbeiten. Aus dem Wunsch heraus, einen guten Umgang mit diskriminierenden und alltagsrassistischen Aussagen von Besuchern der Begegnungsstätten zu finden, hatten die Mitarbeitenden beim Projekt !MitMischen Unterstützung angefragt.

An dem gemeinsamen Vormittag wurden zum einen theoretische Hintergründe zu Themen wie Diskriminierung und Rassismus beleuchtet und zum anderen menschenverachtende Äußerungen gesammelt. 


Anschließend wurden konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden näher beleuchtet. In mehreren Gruppen erarbeiteten die Teilnehmenden danach Möglichkeiten, wie sie zukünftig in ähnlichen Situationen reagieren können bzw. welche Maßnahmen eventuell bereits präventiv sinnvoll wären, um mehr Offenheit und Toleranz zu fördern.